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Was ist ein Fischwehr?
Ganz allgemein dienen Fischwehre zum Fang von wandernden Fischen. Früher (siehe Geschichte) vor allem zur
Nahrungsbeschaffung und zum gewerblichen Fischfang, werden sie heute vorwiegend für die Erforschung der Fischwanderung eingesetzt.
Wie funktionieren Fischwehre?
Bei Fischwehren in Fließgewässern wird in der Regel ein Flussprofil mit Leitzäunen in Form von Rechen abgesperrt. Wandernde Fische ab einer
gewissen Größe können den Rechen nicht passieren und werden entweder am Wehr abgefischt (z. B. mit Netzen) oder in eine Reuse geleitet aus
der sie einfach entnommen werden können.
Wer braucht ein Fischwehr?
Fischwehre sind interessant für Hydrobiologische Forschungsinstitutionen,
Fischereiverbände und Vereine,
Gewässerökologische Büros und den Wasserbau.
Diese Methode kann vorallem bei
(+) Fischereilichen Fragestellungen
(+) Fischökologischen Fragestellungen und für
(+) Wasserbautechnische Anwendungen
eingesetzt werden
Das Dynamische Fischwehr
entstand aus dem Wunsch nach einem Fischwehr das wartungsfreundlich, transportabel, und kostengünstig ist und - was in Flüssen besonders wesentlich ist
- nicht durch Hochwasser zerstört wird. Es wurde am Institut für Hydrobiologie und Gewässerökologie (IHG)
an der Universität für Bodenkultur Wien entwickelt (Mühlbauer et al, 2003). Als Vorbild diente das sogenannte
"resistance board weir" (Tobin, 1994) das in Nordamerika für die Erfassung der Lachswanderung eingesetzt wird.
Im Frühjahr 2004, nur ein Jahr nach Veröffentlichung des Dynamischen Fischwehrs ist diese Methode bereits an vier Flüssen in Österreich und Deutschland
im Einsatz (siehe Projekte).
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